Was Hunde essen dürfen – und was nicht
Essensreste sind der Anfang vieler „Darf der Hund das?“-Fragen. Hunde vertragen mehr aus einer menschlichen Küche als Wölfe, aber mehrere ganz normale Lebensmittel bleiben giftig. Diese Seite ersetzt keinen Tierarzt.
Ein Alleinfutter sollte die Hauptarbeit tun. Zusätzliches Essen vom Tisch ist Beilage. Eine sinnvolle Grenze sind etwa 10 Prozent der Tageskalorien.

Pflanzliche Lebensmittel, die meist in Ordnung sind
- Karotten. Knackig, kalorienarm und gut zum Kauen. Roh oder leicht gegart.
- Gurke. Vor allem Wasser. Ein nützlicher Snack für Hunde, die leichtere Happen brauchen.
- Heidelbeeren. Klein und reich an Antioxidantien. Nur ein paar auf einmal.
- Äpfel. Kerngehäuse und Kerne vorher entfernen. Das Fruchtfleisch ist in Scheiben meist unproblematisch.
- Brokkoli. Nur kleine Mengen, besser gegart. Große rohe Portionen können den Magen reizen.
- Bananen. Liefern Kalium, aber auch Zucker. Portionen klein halten.
- Erdbeeren. Als gelegentlicher Snack in Ordnung. Zuerst waschen.
- Melone. Spendet Flüssigkeit. Schale und Kerne entfernen.
Lebensmittel, die ein Hund nie bekommen sollte
- Schokolade und Kakao. Theobromin kann tödlich sein. Dunkle Schokolade ist schlimmer als Milchschokolade.
- Zwiebeln und Knoblauch. Die ganze Zwiebelgewächsfamilie kann rote Blutkörperchen schädigen, gekocht oder roh.
- Weintrauben und Rosinen. Können schon in kleinen Mengen Nierenversagen auslösen.
- Xylitol. Steckt in zuckerfreiem Kaugummi, Süßigkeiten und manchem Gebäck. Es kann den Blutzucker sehr schnell senken.
- Alkohol. Hunde werden von viel kleineren Mengen vergiftet als Menschen.
- Avocadokern und Schale. Diese Teile enthalten Persin und sind außerdem ein Erstickungsrisiko.
- Koffein. Kaffee, Tee und Energy-Drinks können Herz und Nervensystem belasten.
Was ist mit Getreide?
Getreidefreies Futter ist Mode. Die meisten Hunde verdauen gekochten Reis, Hafer und Gerste ohne Probleme. Eine konkrete Allergie ist möglich, aber die Ausnahme.
Woran du erkennst, dass das Futter passt
Ein stumpfes Fell, dauerhaft weicher Kot, plötzliche Gewichtänderung oder ein Hund, der für sein Alter zu müde ist, sagen mehr als jede Packungsaufschrift.
Futter gehört nicht in die Hundezone. Snacks sind für den Heimweg.
